Donnerstag, 14. Juli 2011

Die Ramschprinzessinnen Teil 1

Hallo Mädelz,
am Sonntag war ich mit meiner besten Freundin auf dem Flohmarkt, um unseren ganzen Ramsch zu verscheuern. Wir machen das ganz gern einmal im Jahr. Meistens mit viel Schrott, Spaß und viel Sonnenbrand. Auch dieses Mal war keine Ausnahme.
Aus Selbstschutz, damit es keine Ausreden gibt (Aufstehe um 05.00Uhr!!) haben wir einen Platz gebucht und hatten leider das Gefühl damit schon das allermeiste erledigt zu haben und uns darauf ausruhen zu können.Viel zu spät dran hab ich also Samstag Abend einige Kartons aus dem (feuchten) Keller gezerrt, meinem kleinen Bruder sein Auto abgeschwatzt, ein paar Sachen aus dem Kleiderschrank eingepackt und Stullen geschmiert (Brotzeit ist die schönste Zeit). An Stühle hab ich auch noch gedacht aber da hörte die Planung dann schon auf. Ohne Kasse, ohne Wechselgeld, ohne Sonnenschirm, -hut oder -creme, mit einem viel zu kleinen Thermobecher Kaffee und völlig unsortierten Kartons machte ich mich in zombieähnlichem Zustand auf den Weg zu einem von mir vorgeschlagenen Treffpunkt, wo die Freundin mit ihrem Auto und ihrem Navi wartete, damit ich hinter ihr her fahren konnte, vom Weg hatte ich nämlich auch keine Ahnung. Warum wir nicht mit einem Auto gefahren sind? Das was sie ausgeliehen hatte war zu winzig für all unser Zeug samt Tapeziertisch, das was ich ausgeliehen hatte war voller Müll! Mein Bruder ist ein Automessie höchster Güte, ihr glaubt nicht was ich da drin alles gesehen hab (ich sag nur mehre Spielekonsolen, Kinderschokobons, die vor vielen Monden zu einem einzigen großen Bon verschmolzen sind, Flaschen über Flaschen und das Highlight ein Hühnerkostüm!) Am Treffpunkt, den ich Autofahrniete nur durch einen immensen Umweg mit gefährlichen U-Tuns erreichen konnte (danke an die Stadt Hamburg, dafür, dass man nirgends links abbiegen darf) mussten wir erstmal ein Kaffepäuschen einlegen, um halbwegs wach zu werden. Danach gings mit wesentlich besserer Laune und meiner Bravo Hits ähnlichen Mix CD los.

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