Montag, 27. Februar 2012

Glossybox Februar

Hallo Mädelz,
bei mir ist gerade Chaos, Unistress, Arbeit und diverse Umzüge, zwei davon in meiner eigenen Wohnung -.- Ich hoffe auf Besserung in der nächsten Woche. Bis dahin kommt wohl nicht allzuviel Geschwafel von mir aber trotzdem einmal kurz paar Schnappschüsse der Glossybox für diesen Monat.






 Finde gut: 

Lidschatten und Lip Crayon haben Farben die vermutlich fast jeder tragen kann und sind damit brauchbar, der Lippie hat sogar einen echt schönen Nudeton (zumindest auf der Hand) Dr. Bronners Liquid Soap, soll als reine Naturseife die Haut schonend reinigen und mit Ölen pflegen - find ich interessant, hatte ich noch nie und werd sie gern ausprobieren. 

Find ich mittel:

Nagellack an sich find ich ne gute Sache abert die farbe ist nicht so meins. Parfumproben habe ich in rauen Mengen und freu mich deswegen selten drüber.


Bonus:

"Sie lieben Glossybox? Dann zeigen sie es mit dem blauen oder rosa Armband aus dieser Box. So werden sie zum Glossy insider" .... Äh, nein danke!


Diese Box sollte mit Nischenprodukt, Highend Parfum, und Mittel-end Schminke eigentlich für weniger Aufregung und Tränen (ahahaha) sorgen als die letzte ich find sie zumindest ganz nett. Dass der Ruf nach mehr dekorativer Kosmetik da war, lässt sich nicht abstreiten und dass die Glossybox nicht plötzlich Dior Lippenstifte verschickt ist glaub ich klar, so finde ich das einigermaßen gut gelöst.

Montag, 20. Februar 2012

Möbel aufmöbeln: Kommode

Hallo Mädelz,
ich erwähnte kürzlich, dass bei mir die Möbelkaufsucht ausgebrochen ist. Ich hab zwar eigentlich alles was man so braucht, bemühe mich aber schon eine ganze Weile nach und nach Ikeafrei zu werden (gilt natürlich nicht für Bettwäsche, Küchenkram und co.), ich find die Sachen zwar oft ganz hübsch aber nach 2-3 Umzügen outen sich die meisten größeren Exemplare als wackeliger Schrott. Wenn ich noch einmal einen Ordner in eine Schublade mit durchhängendem Spanplattenboden legen und dann 5 Minuten rumwerkeln muss, bis dann Ding wieder richtig zugeht, schrei ich! Deswegen sollte eine neue Kommode her, komplett aus richtigem Holz, ohne Span und Plastik bitte, hübsch solls auch gerne sein und nicht viel über 200Euro kosten, wenn möglich. Das war mein Plan. So wühlte ich also in Kleinanzeigen und ebay, durchstöberte Antiquitätenläden und trieb den armen Mann an meiner Seite fast zur Weißglut. Da der von Berufswegen Möbeltischler ist, musste der natürlich mit, um sicherzustellen, dass ich keine holzwurmbefallenen, schimmeligen Schrott- kisten mit Wasserschaden anschleppe, nur weil die Beschläge so hübsch sind *hust*. In einer Großstadt ist es gar nichtmal so einfach was passendes zu finden. Sobald die Leute annähernd wissen, was da auf ihren Dachböden rumsteht, kommt man unter (günstigenfalls) 400Euro nicht weg. Auf dem Dorf ist das glaub ich etwas einfacher, mir fehlt nur leider ein passendes Transportmittel für größere Ausflüge. Nach ewigem hin und her, hab ich nun doch was passendes aufgetrieben. Zumindest semi-passend... 

Größe und Aufteilung sind genauso wie ichs gern hätte, Preis auch unterm Budget. Ob sie nun wirklich so antik ist, wie die Verkäuferin meint, sei dahingestellt aber mir ist eigentlich massives Holz das wichtigste Argument und daraus besteht sie eindeutig. So weit so gut, hübsch find ich sie auch, bis auf die Farbe, die ist Mahagoni und gefällt mir gar nicht.... muss also ab.

Hab leider zu spät ans Bloggen gedacht u. kein Komplettbild gemacht, denke aber ihr Füchse erkennt die Farbe
Es folgt eine Kurzanleitung mit Bildern. Wer auch etwas aufzumöbeln hat, der sei kurz gewarnt: Wenn ihr richtige Antiquitäten zur Hand habt, und selbst daran rumwerkelt, dann pimpt ihr sie damit höchstens optisch auf. Für einen späteren Weiterverkauf und den Wert des Stückes an sich, sind solche Aktionen der Tod. Bei unfachgerechter Handhabung ruiniert man mehr die Originalteile, als dass man den Wert steigert. Wenn euch das (wie mir) egal ist und ihr einfach was hübsches für die Wohnung wollt, dann los!

Schritt 1: Demontieren

Erstmal müssen die Schubladen raus (ach ne...) und die Beschläge abgebaut werden. Ich hatte Glück im Unglück, meine sind nicht original und damit leicht zu entfernen.
Schritt 2: Fehler ausbessern
Bei einer meiner Schubladen, ist ein Stück Holz abgesplittert. Ich habe es wenig professionell mit Pattex und nem Nagel wieder befestigt. Holzleim wäre die bessere Variante gewesen, außerdem gibt es Spachtelmasse für Holz, mit der man Fehler ausbessern kann. Dass ich mir sowas nicht besorgt habe, war aber nichtmal Versäumnis, Ich finde ein paar kleine Macken in einem alten Möbel nicht so schlimm, eher charakteristisch, deswegen dürfen auch die Füße ihre Holzwurmlöcher behalten.

Schritt 3: Abschleifen

Es kommt natürlich darauf an, wie euer Möbel vorbehandelt ist. In meinem Fall, ist die Kommode lasiert, das heißt man sieht die Maserung durch und es gibt keine dicke Lackschicht, die runter muss (so ein Exemplar hab ich übrigens auch noch da, zeig ich demnächst) Ich habe mir eine Schleifmaschine geliehen, fand die aber gar nicht mal so leicht zu handhaben. Sie ist schwer, laut und ruckelt, deswegen hab ich dann doch zu ordinärem Schmirgelpapier und Schleifblock gegriffen. Ich musste aber auch nur anrauen, keine dicke Lackschicht runterschrubben. Wenn genug geschliffen ist, alles gut absaugen und wischen, die ganze feine Späne muss weg!

Nach dem Schritt bin ich nun schweißgebadet und brauch erstmal eine Pause....

Vorher - Nachher

Schritt 4: Vorsteichfarbe

Das abgeschliffene Möbel mit Vorsteichfarbe anmalen. Ich dachte immer man könne sie sich auch sparen, aber nein, damit tut man sich keinen Gefallen, denn der Lack hält einfach nicht besonders gut und splittert bei jeder Gelegenheit ab (Erfahrungswert -.-)



Schritt 5: Schon wieder Schleifen

Wenn die Vorsteichfarbe getrocknet ist, muss sie nochmal angeschliffen werden *kotz*, damit der Lack richtig haften kann. Danach saubermachen nicht vergessen!

Schritt 6: Lackieren

Schleifen, malen, schleifen, dann darf endlich lackiert werden. Ich habe Acryllack genommen. Die großen Flächen macht man am Besten mit einer Rolle, die Schnörkeleien (fallen die schon unter Intarsien?) natürlich mit nem Pinsel. Am besten einem, der nicht haart (kennt man ja vom Schminken!). Bei meinem dunklen Holz, waren trotz Vorsteichen noch 2 Schichten Lack nötig, bis ich ein deckendes Ergebnis erzielt hatte (wieder eine Kosmetikparallele: Nagellack!).

Schritt 7: Zusammensetzten,freuen!

Wenn alles gut getrocknet ist, Beschläge wieder dranbauen, Schubladen einsetzten und freuen. Yihaaa!
Durch tricky Zeitmanagement, d.h. Schubladen und Korpus getrennt behandeln, konnten Vorsteichfarbe und Lack immer abwechselnd trocknen  (ich bin ein Fuchs), wenn man erst alles schleift und dann alles streicht, muss man ewig warten. Lieber eins schleifen und streichen, dann das nächste schleifen usw.  - so hab ich alles am Samstag geschafft. 

Mit dem Resultat bin ich zufrieden, auch wenns natürlich nicht fachmännisch restauriert ist und die Adleraugen unter uns sicher die ein oder andere Lacknase  finden werden. Das ganze war höllenanstrengend, dafür hab ich aber auch gute 200Euro gespart und das war mir der Stress dann doch wert!
 
Bastelt ihr auch an euren Möbeln rum? Und wie gefällt euch meine Kommode? Ich bin ganz verliebt 

Mittwoch, 15. Februar 2012

Ekeltussis?

Hallo Mädelz,
bei all den Blogsales, die in letzter Zeit auftauchen, stelle ich mir immer wieder die Frage, wer eigentlich gern gebrauchte Lippenstifte von fremden Menschen kaufen und dann womöglich auch noch benutzen will. Zuletzt hat mich das sehr beschäftigt, als ich meinen alten Ramsch auf dem Flohmarkt verkaufte und sich diverse Frauen auf das Schminkekörbchen stürzten. Das Körbchen war überhaupt nur mit, weil ich die Kartons vorher nicht sortiert hatte, nie im Leben hätte ich angenommen, dass jemand, den ich gar nicht kenne, wirklich meinen alten Lippenstift von anno 2001 haben will, auch wenn ich einigermaßen Krankheitsfrei dasitze, könnte der ja genauso gut meiner Eiterpickelbedeckten kleinen Schwester gehört haben, die damit auch gern mal ihren Herpes überdeckt. Das Phänomen setzt sich nun allerdings tatsächlich auf Blogs, in Zickenkreisel Kleiderkreisel und co. fort. 
Ein bisschen kann ichs verstehen, wenn es sich denn nun um einen limitierten, nie wieder aufzutreibenden Lieblings High-End Lippie handelt. Warum man nicht einfach zu DM läuft, wenn man das gleiche dort auch unbenutzt finden könnte, ist mir aber völlig unbegreiflich, zumal die Sachen auf den Blogs ja oft durchaus noch einiges kosten und nicht für 10cent hinterhergeschmissen werden.


Weiter gehts mit Leuten, die im Laden Tester auf Gesicht und Mund schmieren oder sich einbilden sie würden die Bakterien überlisten, indem sie den Abdeckstift erst auf den Finger und dann aufs Gesicht schmieren. Also ne, das ist alles nichts für mich. Andererseits hab ich keine Probleme damit die Schminke meiner Freundinnen zu benutzen oder meine mit ihnen zu teilen, wo die eine Freundinnen Mama früher immer hysterische Anfälle bekam, weil sie es als Krone der Ekligkeit empfand fremder Leute Mascara am Auge zu haben. 
Nur um das nochmal festzuhalten, ich bin keineswegs die keimfreie Familienbeschützerin aus der Sagrotanwerbung, wenns sein muss, benutz ich auch mal die Zahnbürste vom Freund oder 10Jahre alten Lidschatten, wenn die Farbe nunmal so schön ist. Für mich liegt der Unterschied glaub ich darin, ob ich die Menschen kenne, deren Schminki ich benutze, ob das klüger ist, sei dahingestellt....

 Ich komme also zu dem Schluss, dass die Schmerzgrenzen verschieden sein müssen und würde natürlich nur zu gern wissen, wo eure liegt? Macht ihr einen Unterschied zwischen verschiedenen Produkten, ist fremder Lippenstift ekliger als Lidschatten, den man für gewöhnlich mit dem Pinsel aufträgt? Und sind Freunde/Familie was anderes als Blogger und sind Blogger was anderes als anonyme Kleiderkreiselladys?

Dienstag, 14. Februar 2012

Death by Chocolate

Hallo Mädelz,
ja, der Valentinstag mit Rosen und Stofftieren ist abartig kitschig, ich habe trotzdem beschlossen, dass er ein guter Anlass ist, um sich über seinen Lieben zu freuen - Boyfriend appreciation day quasi. Nachdem meiner in letzter Zeit extrem unter meiner Antiquitätenkaufsucht zu leiden hatte (mit Kleinanzeigen gucken, hinfahren mitnehmen, ist es leider nicht getan - 100 verranzte, zu teure Möbelstücke mussten besichtigt und in Großfahrzeugen transportiert werden *hust*), dachte ich heute wäre ein willkommener Anlass mal wieder zu backen. Weil ich kein erträglich klingendes Rezept für Lakritzkuchen finden konnte, gabs die zweitbeste Süßigkeit: Schoki. Und wenn schon, denn schon gleich in Überdosis. Ich präsentiere: Death by Chocolate (Herzchen Edition)


 Gebacken nach diesem ziemlich einfachen Rezept. Die einzige Fail-Falle hab ich direkt ausgenutzt und nicht nach Anleitung ERST Butter u Schoki geschmolzen, sondern alles gleichzeitig gemacht. Resultat: geronnene Saure Sahne Brocken im Teig.... aber zum Glück nur ein ganz paar wenige. Wie er im Ganzen schmeckt kann ich leider nicht sagen, weil der Freund ihn ganz alleine essen darf aber Teig und Glasur für sich sind der Knüller! (wie sollte es auch anders sein, sind nur ungesunde Sachen drin) 

Macht ihr was für eure Lieben, habt ihr was bekommen oder seit ihr im Anti-Valentins-Team? Ich hab ja schon etwas Angst vor roten Rosen *brech* und hoffe inständig die Botschaft welche Blumen ich mag und welche nicht ist mittlerweile angekommen, alternativ wäre auch möglich, dass der Freund vergessen hat, welcher Tag heute ist -wär mir auch Recht!

Sonntag, 12. Februar 2012

Eisprinzessin? Nein, danke...

Hallo Mädelz,
ich weiß ja nicht, ob man es auch im überregionalen Funk und Fernsehen mitbekommen hat, aber in Hamburg hat am Wochenende das erste Mal seit 15 Jahren das Eisvergnügen auf der zugefrorenen Alster stattgefunden. Angeblich die größte begehbare Eisfläche in einer deutschen Stadt. Diesmal mit Fressbuden nicht auf dem Eis, sondern ums ganze Ufer rum. Heidewitzka, die ganze Stadt war glaub ich da, um sich mit allerlei Fortbewegungsmitteln auf dem Eis zu amüsieren. Ich hab selten so viele gut gelaunte Fischköppe mit ihren Kindern und Hunden gesehen. 

 Als erklärter Winterfreund musste ich natürlich auch unbedingt hin und hab meinen Freunden zielsicher mit großer Fresse angekündigt ich würde auf jeden Fall Schlittschuhlaufen, ganz sicher! "Das macht so viel Spaß... Wieso wollt ihr das nicht? Das ist ganz toll!" In meiner Vorstellung sah ich mich dick eingepackt und trotzdem elfengleich mit einem Heißgetränk entspannt über die Alster gleiten, so war es dann .... nicht.

Angefangen damit, dass Schnee schon gleich viel weniger romantisch ist, wenn man sich schwerfällig in dicker Jacke und Minirock (was denk ich mir eigentlich?) reinsetzen muss, um das Schuhwerk zu wechseln, ging es damit weiter, dass die antiken Schlittschuhe vom elterlichen Dachboden nicht nur 2 Nummern zu groß, sondern dank poröser, zu kurzer Senkel auch kaum zu schnüren waren. Mit Hilfe eines Freundes mühselig aufgerichtet, stolperte ich augeblicklich über eine der vielen Dellen im Eis (wo kommen die eigentlich her), fühlte mich weniger wie eine Elfe, umso mehr wie wie ein körperlich gehandicapter Höhlentroll, dem man bei Germany next Topmodel rohe Eier unter die Füße geschnallt hat, und entwickelte starken Neid auf Kinder, die sich auf ihren sicheren Schlitten von den Eltern ziehen lassen konnten. 

Letztendlich habe ich mich ungefähr einen Meter fortbewegt (mit festhalten), bis mir in den Sinn kam, dass ich das mindestens 15 Jahre nicht gemacht hatte, es wohl einfach nicht kann und hinfallen als Kind schon Scheiße war, jetzt aber noch 100mal schlimmer sein würde (im letzten Jahr bin ich vom Pony Pferd gefallen, danach konnte ich eine Woche lang nur unter großem Gejammer und mit Schleudertraumagefühl laufen  -als Kind ist mir das wöchentlich passiert und war nicht weiter erwähnenswert). Ein Satz mit doppel-x! Eislaufen, nein danke! Ich schließ mich lieber wieder der Anti-Sportler Fraktion an, die sich auf Straßenschuhen um den Glühweinstand drängt.

Traut ihr euch Schlittschuh zu laufen? Und habt ihr einen Tipp, wie ich meine Würde wieder herstellen kann? (Bis dato schiebe ich es auf das unpassende Schuhwerk)

Mittwoch, 8. Februar 2012

MdT Artdeco All in One Mascara

Hallo Mädelz,
bei der heutigen Mascara handelt es sich um eine Probegröße, das Bürstchen ist allerdings genau so, wie das ihrer originalgroßen Schwester.

Und aufm Auge:

Mir gefällt sie gut, verklebt wenig, krümelt nicht, sieht schön schwarz aus. Im Original kostet sie um die 10Euro, das geht auch noch durch, von daher nix zu meckern! 

Ich finde Artdeco übrigens ein komische, irgendwie charakterlose Marke, die ich oft nicht auf dem Zettel hab, geht euch das auch so?

Dienstag, 7. Februar 2012

MdT Essence Multi Action Smokey Eye

Hallo Mädelz,
ich hänge etwas hinterher mit dem Posten der täglichen Mascaras, hab aber eifrig weiter gemacht. Die Essence Multi Action Smokey Eye wird wohl ausgelistet, soweit das beim Überfliegen der 7843 identischen Sortimentswechselposts hängen geblieben ist. Wer sie also mag, könnte fröhliches Bunkern zum Schnäßppchenpreis in Erwägung ziehen.

Und aufm Auge:


Die Konsistenz ist eher trocken und damit passt sie in der Tat gut zu Smokey Eyes, bzw. generell unsauberem Wischiwaschi Augenmakeup (das man natürlich absichtlich so schminkt, weil man voll Rock n Roll damit aussieht! -Undone Look und so...) Also ich mag sie, würde aber bemängeln, dass sie zum krümeln neigt, vor allem im fortgeschrittenen Alter und werd deswegen nicht bunkern.

Montag, 6. Februar 2012

Schneewittchenlike durch die Arktis

Hallo Mädelz,
nach einem anstregenden aber spaßigen Umzug am Samstag hatte ich gestern endlich Gelegenheit nach der Arbeit das weltschönste sonnige Winterwetter auszukosten und eingepackt wie die Eskimos mit ner Freundin um die  gefrostete Außenalster zu flanieren. Dank Ganzkörpermuskelkater hats 2 Stunden gedauert, die Kakaopause nicht eingerechnet, und einige Mutige haben sich sogar entgegen aller Warnungen aufs Eis getraut. Wir Angsthasen haben uns beim Eisglitschen allerdings auf einen kleinen Tümpel beschränkt. Meine Geschäftsidee falls es mit dem Master nichts wird, ist nun ein Glühwein- und Handwärmerstand an der Alster. Die Leute mit dem Kakao haben sich sicher goldene Moonboots verdient, denn halb Hamburg schien die gleiche Spazier-Idee gehabt zu haben. 

Passend dazu möchte ich euch meine lieb gewonnenen Begleiter durch den arktischen Winter zeigen.





Im Detail:


 Sobald es richtig kalt wurde, hat meine Haut im Gesicht angefangen zu schuppen wie eine Python, überall trockene Stellen und Rötungen, ich sag euch es war kein schöner Anblick. Nichts was ich raufgeschmiert hab konnte helfen, bis mir beim wühlen im Badezimmerschränkchen die Eight Hour Cream von Elisabeth Arden (danke Glossybox!) in die Hände fiel, die schon öfter mal als Retter in der Not bei rissigen Lippen diente. Etwas scheute ich davor zurück mir die vaselineartige Salbe ins Gesicht zu schmieren und traute mich zunächst nur Abends. Nach dem ersten Auftragen sind schon sämtliche Schlangenhautstellen verschwunden und das will wirklich was heißen. Mittlerweile trag ich sie auch am Tag über meine normalen Pflege, habe davon keine Pickel bekommen, die Haut fühlt sich 100mal besser, gar nicht mehr trocken an und zu meiner Überraschung glänze ich damit auch nicht wie ein Spanferkel. Die absolute Rettung!


Nicht nur gut im Tee: Honig gibt eine Super Maske für gereizte, trockene Haut und Lippen ab. Gemischt mit Zucker, übrigens auch ein bomben Peeling. Ich würd ja sagen das Gesicht fühlt sich danach an wie ein Babypopo aber der Vergleich behagt mir nicht Arschgesicht.


Tussis aller Welt sind sich einig: L'occitane macht die besten Handcremes, die gehören in jede Tasche. Sogar die aufgerissenen Tischler-Hände von Herrn Cupcake können sie retten! 

Wenn die Haut erstmal repariert ist, mag ich sie im grellen Sonnenlicht nicht allzu matt und zugekleistert. Das Schimmerpuder aus einer der letzten Alverde LE hab ich aus einer Grabbelkiste gefischt, wer damit highlighten (autsch!) möchte, wird sicher nicht begeistert sein, weil es schon fast zu subtil glänzt. Es glitzert kein bisschen, sondern schimmert wirklich nur ganz leicht, so ein bisschen holo-mäßig, in Richtung rosa-lila -you know? Dass es dabei transparent weiß ist, kommt mir sehr entgegen. Ich puder es aufs ganze Gesicht und empfinde das Ergebnis als weichzeichnend, frisch und tatsächlich absolut glitzerfrei! Macht sich super im Schnee. Wenn es euch über den Weg läuft, guckt es euch unbedingt mal genauer an!

Zum Russian Red muss ich glaub ich nicht mehr viel sagen: Wunderschönstes mattes Rot ever. Wenns nach mir geht, machen sich rote Lippen nie so gut wie im Winter! Ich trag ihn im Moment jeden Tag, mal kräftiger, mal nur leicht aufgepinselt.

Wie das Puder und der Lippie im Gesicht wirken, würd ich euch gern zeigen, leider ist es für meine Kamera zu hell!! Die Fotos sehen wegen der starken Sonneneinstrahlung zu 90Prozent so aus:

Aua, das blendet!!
 Zu guter Letzt möchte ich jedem, der nicht auf sein Mineralwasser verzichten will, raten seine Flaschen bei -20Grad nicht auf dem Balkon zu lagern, denn sonst...



Achso und ihr Schneewittchen, vergesst die Vögel nicht! Ohne was zu Essen helfen sie euch morgens nicht beim Anziehen!



Freitag, 3. Februar 2012

MdT Alverde

Hallo Mädelz,
 das schöne Wetter macht mir richtig gute Laune, endlich Winter und Sonne und Schnee. I like!

Nicht so sehr like ich die Mascara des heutigen Tages, eine grüne von Alverde:


Die Fotos sind wegen morgendlicher Eile etwas grenzwertig aber ich glaube ihr könnt sehen, dass sich da wenig tut. Weder Volumen, noch Länge noch besonders viel Farbe. Jämmerlich dünne Fliegenbeinchen, dazu ein paar Klümpchen, gefällt mir gar nicht. Die Alverde Mascara bekommt heute keine Rose von mir....

Was treibt ihr an dem sonnigen Schneewochenende? Ich muss Umzugshilfe leisten und Arbeiten Buhhh hoffentich bleibt Sonntag Zeit für nen Spaziergang....

Mittwoch, 1. Februar 2012

Mascara des Tages: L'oreal Studio Secrets

Hallo Mädelz,
heute morgen kam die nächste Schubladenmascara zum Einsatz. In diesem Fall ein Glossyboxbewohner in doppelter Ausführung: Die Studio Secrets Professional von L'oreal, bestehend aus weißer Base und einem schwarzen Exemplar, was sich für besonders tricky hält, weil es verbiegbar ist.

Neben dem 2 Schichtensystem ist der vermeintliche Clou an der Sache ein Gelenk...

Totaler Kokolores, wenn ihr mich fragt, ich kann mir im rechten Winkel gezielt ins Auge stechen, aber bestimmt keine Wimpern tuschen und lass das Bürstchen lieber gerade...

Der Arbeitsaufwand ist hier natürlich nicht zu unterschätzen, denn es bietet sich an die weiße Schicht erstmal ordentlich trocknen zu lassen bevor man weitermacht, ansonsten kommt da nichts bei raus. Das Ergebnis finde ich dann super, allerdings weiß ich auch, dass nicht jeder auf Fliegenbeine steht. Volumen gibts eher weniger, dafür sind die Wimpern schön schwarz, schön lang und krümeln tut auch nix. Kostenpunkt: um die 13-14Euro pro Stück.

Fazit: Schöne schwarze, nicht krümelnde Fliegenbeine, die nicht jeder mag, ich aber schon. Werd ich jetzt öfter benutzen, dank Preis und Arbeitsaufwand aber nicht nachkaufen.

Seid ihr Team Volumen oder Team lange Fliegenbeine?