Mittwoch, 27. Juni 2012

Trash TV at it`s best? Loddar -Immer am Ball

Hallo Mädelz,
ich bin bekennende Freundin des ungepflegten Trash Fernsehens und möchte mich zu 2 neuen Perlen Formaten äußern: zum einen die neue Variante der grenzwertigen RTL Sat1 Kuppelshows Auf Brautschau im Ausland und die Loddar Matthäus Heimdokumentation Immer am Ball.

Zunächst mal zu Loddar. Warum der sich nun entschieden hat, sein Privatleben filmen zu lassen? Man weiß es nicht, ich vermute aber dass der Gute sich gern selbst reden hört, am spannenden Inhalt kann es nämlich nicht liegen. 

Lothar - immer am Ball - Folge 1

Umsichtig wird der Zuschauer zunächst daran erinnert, dass er es hier mit jemandem zu tun hat, der einst ganz gut im Fußball war. Zu leicht könnte dieser Umstand in Vergessenheit geraten, bei dem was da kommt. Wenig schmeichelhaft werden dann trotzdem noch der wenig glorreiche Auftritt bei Al Jazeera ("okay finsih! its okay") und sämtliche Ex- Ehefrauen hervorgekramt, bevor die alles entscheidende Frage gestellt wird:  Doch wer ist dieser Lothar Matthäus wirklich?

Nachdem was ich nun in dieser Sendung gesehen habe, weiß ich, dass er jemand ist, der es mag wenn seine Fußmatte die Position "auf Linie" hält - Linien mag er sowieso gern und in Linien steht auch sein Joghurt, der ja eigentlich rund ist, aber Kreise aneinander ergeben wieder Linien. Geordnet wird nach Verfallsdatum, wenn einer schlecht ist, wird er weggeschmissen. Dass das womöglich viele Menschen und auch Supermärkte so handhaben wird festgestellt, hindert aber trotzdem nicht am Weiterreden. Loddar scheint ohnehin jemand zu sein, der gern redet, wobei das etwas ist, was er nicht besonders gut kann, weder auf Deutsch ("niemand, der den Sand in den Kopf steckt"), noch auf Englisch ("Honey we must to go!").
Loddar ist auch jemand, der nach eigener Aussage sehr "Schtilsicher" ist und das Outfit seiner Unterwäschmodelfreundin gütig absegnet. Eine Strumpfhose darf im winterlichen Budapest aber nicht getragen werden, dabei handele es sich um einen "Schtilbruch", und sowieso: Wer schön sein will, muss leiden! Als Dschoana dann krank wird, ist sie selber Schuld  "Das Problem für euch Frauen ist, ihr habt immer zu wenig an (...) keine Strumpfhosen wahrscheinlich... ihr seid selber schuld!" So siehts aus im Schneckenhaus! Als Strafe gibts dann auch Cola statt Tee zum Frühstück, den kriegt sowieso nur, wer die misslungene, rohe Eierpampe aufisst, die der  Gentlemen seiner Freudnin überlässt, während er sich selbst neue Spiegeleier brät -diesmal aber ohne Interview, sonst gehts wieder schief... Und bevor der Streit eskaliert, wird die Kamera mal schleunigst ausgemacht.
Was lernen wir sonst noch? Es gibt ein altes Foto vom Fußballschtar, nach eigener Aussage "jung knackig, gebräunt, sportliche Körper, intensiver Blick" wichtiges Detail: Halbschuhe (schon damals modebewusst mit  modernem Schtil) passt einfach zu ihm! und damals wurde noch nicht so stark mit dem "Computer recherchiert"! 

Loddar wirkt schon fast ein bisschen niedlich naiv, dümmlich und tut sich mit der Sendung kaum einen Gefallen (zumindest nicht, wenn er positiv auffallen will). Die kläglichen Versuche lustig zu sein misslingen (Zu Roberto Blanko, der seine Freundin umsichtig auf englisch anspricht:"Sie versteht deutsch, vorher hat sie ja keine Chance, dass ich mich binde hahaha") und was weiter passiert ist, kann ich schon gar nicht mehr sagen, so langweilig war das. Trash eindeutig ja, aber keine Perle. 

Habt ihr die Sendung gesehen und wenn ja, was sagt ihr dazu?  Fandet ihr ihn lustig oder auch eher bemitleidenswert dümmlich?

Dienstag, 26. Juni 2012

Wochenrückblick 6# Eine Maus, pinke Nägel, Triologien und verkleidete Hunde

Hallo Mädelz,
mit meinen Wochenrückblicken bin ich ganz durcheinander geraten. Es ist gar nicht mal so, dass ich täglich stundenlang an meiner Masterarbeit sitzen würde, aber irgendwie stresst mich das blöde Ding gerade sehr, nebenbei muss ich ja auch noch arbeiten (ich plane übrigens euch in naher Zukunft mal ein "worst of Museumbesucher" zu schreiben) und die letzte Woche habe ich weitestgehend damit verbracht die Examensarbeit einer guten Freundin korrekturzulesen. 

Einige nette Dinge gab es trotzdem zu tun. Bei einem erneuten Besuch im schwiegerelterlichen Waldhaus hab ich das süßeste Ding gefunden: Eine Babymaus im Biomüll! 


Die war so klein, dass sie bequem in einer Eierschale sitzen konnte. Alle waren ganz entzückt und ich konnte es nicht lassen sie durch die Gegend zu schleppen und vor dem schwer interessierten grizzly-großen Schäferhund zu retten. Erstaunlicherweise fand sie es gar nicht so übel auf der Hand zu sitzen und ist fröhlich auf mir rumgekrabbelt. Um auf Nummer sicher zu gehen, haben wir auch noch ein kleines Mäusefloß in der Regentonne installiert, angeblich waren dadrin nämlich schon einige Artgenossen ertrunken.
Das anschließende Grillen war auch nett und ist erst kurz vor Ende ins (Regen-) Wasser gefallen. 


Zum Glück sitzt man trocken!
 Weiterhin erfreuten pink-corallene Nägel in verschiedenen Ausführungen mein Herz. Zwischenzeitlich ließ der Sommer sich ja kurz blicken, da passt das doch ganz hervorragend.


Schön auch, dass ich wieder mehr zum Lesen gekommen bin! Neben allerlei Einzelwerken, ist vor allem zu erwähnen, dass ich ENDLICH die Triologien von Stieg Larsson und Suzanne Collins aufgelesen habe.


Bei beiden hatte ich jeweils den ersten Band vor längeren Zeiten verschlungen, bin dann aber zu meinem Unglück nicht an die Fortsetzungen gekommen. Abgesehen davon, dass ich ein uncooler Spätzünder mit einem meterhohen SUB bin, liegt das vor allem daran, dass ich meistens Bücher aus der Leihbibliothek lese und dann eben auf das angewiesen bin, was gerade da ist. In diesem Fall hab ich Hohlkopf aber gar nicht dran gedacht, dass meine Eltern sowas wie die Millenium Triologie natürlich im Regal stehen haben... nunja besser spät als nie!
Zu Stieg Larsson muss ich wohl nicht viel sagen: selbst ich, als Nicht-Krimi Fan, mag die Bücher, was natürlich nicht zuletzt an der guten Lisbeth liegt.
Die Tribute von Panem hab ich noch nicht ganz durch, kann aber schonmal sagen, dass sie natürlich keine literarischen Meisterwerke aber dafür spannende (Junged-) Bücher sind, die man in einem Rutsch wegliest und bereitwillig den ganzen Tag mit sich rumträgt, um eventuell mal eben auf der Rolltreppe ne halbe Seite zu schaffen. Genau das richtige fürs neuerliche Regenwetter. Falls ihr euch eine Review wünscht, scheib ich die natürlich gern noch.

Auch wenn ihr sie vllt. schon kennt: Weil Hunde in der Beautybloggerwelt unterrepräsentiert sind und ich jedesmal sehr lache, hier noch 2 Schmankerl




Was habt ihr so getrieben? Findet ihr Mäuse eklig oder putzig? Und was sagt ihr zu den Tributen von Panem? Ging euch Katniss stellenweise auch so auf den Sack? Und habt ihr jetzt auch nen OompaLoompa Ohrwurm?

Mittwoch, 13. Juni 2012

Der unerfreuliche Wochenbericht: Versagensängste,Wetter,Wecker,Haare und eine Milchspur

Hallo Mädelz,
ich unterstelle jetzt einfach mal, dass ihr mich schon in euren Dashboards vermisst habt :D. Die letzten Wochen war ich ein fleissiges und zeitweise angepisstes Bienchen -aber hauptsächlich fleissig! Grund für schlimmste Bauchschmerzen gab mir die gestern eeendlich absolvierte Präsentation meiner Masterarbeit im lauschigen Kreise von gefühlten 100 Mitstudenten (Übertreibung macht anschaulich). Wenn mir eines nicht liegt, dann sind es Vorträge -alle Komplexe und Unsicherheiten, die ich im Laufe meines Lebens angesammelt habe, projiziere ich auf diese 30 Minuten und bin mir im Vorfeld ganz sicher, dass alle mindestens Lachen und sich fragen, wie zur Hölle ich es in den Zugangsbeschränkten MA Studiengang geschafft habe. Wenn mir NOCH was nicht liegt, dann meine Arbeit, an der ich mit viel Mühe seit immerhin schon gut 2 Monaten sitze, zur Diskussion zu stellen... Nun ja, Rescuetropfen und Üben-an-arglosen-Freunden sei dank, hab ich den Vortrag souverän über die Bühne gebracht - dass ich einige Stunden zuvor noch mit dem Kopf über der heimischen Toilette hing, merkte man angeblich kein bisschen. Im Fragenteil hab ich mich auch ganz gut geschlagen, leider gefällt aber scheinbar überhaupt niemandem meine Gliederung so wie sie momentan ist, was mich dann heute in eine kleine Sinnkrise stürzte. Aber gut, es sind noch 2 Monate Zeit und ich bin erstmal stolz mich gestern nicht krank gemeldet zu haben. 

Von meinem glorreichen Auftritt habe ich leider keine Fotos, aber von einigen anderen Ärgernissen schon!

Allen voran: das Wetter!

Infografik mit Wasserflecken
Ja, ich werde alt, ich klage über das Wetter ABER Ich bin die letzten Wochen so oft nass geworden -ich kanns schon gar nicht mehr zählen. Morgens scheint die Sonne, man denkt man kann ohne Kapuze/Schirm oder gar ohne Jacke raus .... zack -Regen!! Jedesmal! Zieht man sich dann Regen- und Luftundurchlässig an wird es heiß wie Sau und ich schwitze wie eine selbige. Das raubt mir noch den letzten Nerv. Ich plädiere für eine stabile Wetterlage!

Und was will man nicht, wenns draußen nass ist? Aufstehen! Der arme Freund muss immer 2 Stunden früher raus als ich und neuerdings belustigt es ihn mir heimlich SEINEN Wecker zu stellen wenn ich dort bin. 
Das Ding macht mich fertig. Es ist eine Rakete, zur Weckzeit ertönt ein Countdown 3...2...1... und dann fliegt das Ding los, irgendwohin  und ein schriller Alarm ertönt, bis man sie wieder auf ihre Station setzt. Sowas ist nichts für mich, vor 8Uhr bin ich desorierntiert, verwirrt und zu nichts fähig. Zuhause weckt mich mein Radiowecker mit dem regionalen Klassiksender im 10 Minuten Takt, nach 30 Minuten beginne ich mich selbst zu belügen ("ahja, jetzt bist du wach und schläft nicht mehr ein -nur noch kurz Radiohören") und höre auf die Snooze Taste zu drücken  -zu diesem Zeitpunkt setzt strategisch geschickt der Handyalarm ein, der mich weitere 15 Minuten weckt. Dann und erst dann stehe ich auf. Ich hasse die Rakete und denke darüber nach was wohl geschehen würde, wenn sie einen "Unfall" hätte...

Ein Tussiges WehWehchen waren in den letzten Wochen meine Haare, genauer gesagt die fisseligen Spitzen. Es war schon kaum noch mitanzusehen, trotzdem wurde das Schneiden ewig aufgeschoben. Eigentlich gar keine schlimme Sache, eine meiner Freundinnen ist Frisöse und macht ausnahmsweise sogar Hausbesuche und man darf während des Schneidens Alster trinken. Weil sie uns natürlich nicht viel Geld abknüpft, finde ich es immer netter, wenn man mindestens zu dritt ist, damit es sich für sie lohnt. Bis also insgesamt 4 Personen unter einen Hut gebracht sind, vergehen meistens Wochen.. 

 Ein Glück, dass sie nun geschnitten sind aber dank verschiedener Experimente mit Spitzenprodukten (not!) musste ein ganzes Stück ab. In Zukunft bleibe ich bei purem Öl, auch wenns erstmal eklig ist. Eine Rüge habe ich außerdem mal wieder kassiert, weil ich keine Haarkur benutze, man sehe das in den Längen... Das steht also auf der nächsten Einkaufsliste.

Last but not least: Ein weiteres Ärgernis stellt eine mysteriöse Milchproduktspur in meinem Treppenhaus dar. 

 Als ich sie das erste mal entdeckte, hab ich mich gefreut weil mir das nicht passiert ist, der Spurenleger hat doch aber tatsächlich dreisterweise, die Spur von oben aus so  verwischt, dass sie vor meiner Wohnungstür endet!!! Nun wurde ich schon ein paarmal von einer nervtötend, weil tauben Nachbarin angesprochen, wann ich die denn mal wegputzen würde, die Spur. Frechheit! Das grenzt doch schon an Hausmobbing :D Was ich mich in diesem Zusammenhang außerdem frage ist, wie häufig eigentlich das Treppenhaus gereinigt wird. Nicht, dass sie am Ende noch ein Fell bekommt, die Milchspur.

Aye hab ich mich viel geärgert die letzten Wochen. Stellt ihr euch auch so an bei dem Wetter? Was ist eure Aufstehtaktik und habt ihr nen guten Tipp was Haarkuren angeht?

Liebste Grüße, euer angepisstes Bienchen!