Sonntag, 30. September 2012

Weiberkram

Hallo Mädelz,
kurz vor zu spät fiel mir gerade ein, dass ich doch gerne noch an Manus  Blogparade teilnehmen wollte. 

Das Thema "Weiberkram" bietet darüber hinaus eine gute Gelegenheit euch von meinem geheimen Laster zu berichten: Ich stehe wie Sau auf kitschige Handtäschchen:


 Es begann damit, dass meine wirklich enorm trashy veranlagte Großtante mir ein paar "schöne" Exemplare aus den 80ern zukommen ließ und gipfelt darin, dass ich  nur noch sehr schwer an einem Flohmarktstand vorbeigehen kann, an dem irgendetwas taschenartiges funkelt. 

Nun wisst ihr Bescheid über meine abartigen Vorlieben und wer nicht glaubt, dass die Menschheit tatsächlich Taillen-Bauchtaschen besetzt mit pinkfarbenen Pailetten  hervorgebracht hat, guckt rechts im Bild.

Teilnehmen könnt ihr übrigens noch heute bis 23.59Uhr, das lohnt sich allein wegen der tollen Gewinne. Liebe Manu, ich würde mich besonders über das erste Set freuen!


Freitag, 28. September 2012

Buch der Woche - Alan Bradley: Flavia de Luce. Mord im Gurkenbeet

Hallo Mädelz,
mein Buch der Woche habe ich nur gekauft, weil mir die Aufmachung so gut gefiel, es ist aber nicht außen hui und innen pfui, sondern außen hui und innen hui (da spricht die Germanistin *facepalm*).


Worum geht´s?

Flavia ist 11 und lebt mit ihrem Vater und ihren beiden Schwestern (halbwegs) friedlich auf dem altehrwürdigen Anwesen der de Luces, bis sie einer Morgens einen Toten im Gurkenbeet findet. Als ihr Vater des Mordes verdächtigt wird, beginnt Flavia zu ermitteln und gerät in eine rätselhafte Geschichte aus gestohlenen Briefmarken und zerbrochenen Freundschaften.


Wie ist das umgesetzt?

Die Geschichte spielt im England der 1940er Jahre auf dem verwunschenen Anwesen der de Luces - alles ist ein klein bisschen düster, verregnet und unterkühlt aber die Umgebung ist genauso liebevoll gezeichnet wie ihre Bewohner: Flavia ist Chemie Nerd und ziemlich erwachsen und sarkastisch für ihr Alter, ihre beiden Schwestern mögen lieber Bücher, Musik und Lippenstift, Mutter Harriet ist vor Jahren verschwunden, der Vater seitdem sehr verschlossen und die Angestellten schrullig. Die Ermittlungen laufen detektivisch verstrickt aber selbstverständlich recht unblutig ab. Fantasy ist übrigens nicht (ich hatte das von der Aufmachung her zunächst mal angenommen....)


 Wie gefällt uns das?

Gefällt uns gut. Wenn mir Flavia auch ab und an mal zu leicht auf eine Lösung kam, sind mir doch keine Logikpatzer aufgefallen. Die Stimmung des Buches gefällt mir sehr gut und alles ist mit viel Liebe ins Detail beschrieben, so mag ich das. Mord im Gurkenbeet ist der erste von bislang vier Fällen, ich werde die anderen auch noch lesen. Fazit: Ein feines Buch für herbstliche Regentage!

Wer mag das?

Detektivgeschichtenfreunde, die was für England und junge Protagonisten übrig haben.

 Habt ihr schon eines (oder mehrere) der Flavia Bücher gelesen? Wenn ja, wie gefallen sie euch? Wenn nein, spricht euch das an? Und wie findet ihr eigentlich solche Buchtrailer? Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll...

Donnerstag, 27. September 2012

Wochenbericht #10: Buch der Woche, Ausmisten, Ramschverkauf, Ramschwerbung, Lollipop, Alpenrock und Bier!

Hallo Mädelz,

nun ist es endlich geschafft, das Buch der Woche: Meine Masterarbeit!!!

Wheee!!


 Nachdem ich eigentlich über 5 Monate ohne größeren Stress daran gearbeitet habe, wurde die letzte Woche doch noch ziemlich schlimm. Zwischenzeitlich war ich 3 Tage nicht draußen, weil noch so viel zu tun war und als mein Freund mich eines Abends besuchte murmelte er was von Hexen und Knusperhäuschen... Hatte wohl mit meinen feuerroten Augen und dem wilden Haar zu tun. Nunja, das muss wohl so sein und jetzt ist es geschafft, das ist die Hauptsache. Fehlt noch die mündliche Prüfung *gnaa*

Was war sonst noch so?

Wie ich ja schon erwähnte, drückte ich mich gern vorm Schreiben. Eines Abends gipfelte das darin, dass ich sämtlichen Inhalt aus meinem Kleiderschrank riss und fleissig aussortierte. Weil ich im Herzen ein heimlicher Messie bin, der nicht gerne etwas wegschmeißt, habe ich für mich ein System entwickelt: Alle paar Monate räum ich den Kleiderschrank auf, was ich nicht anziehe kommt in einen Koffer unter mein Bett. Wenn der Koffer voll ist, guck ich die Sachen nochmal an, die drin liegen. Alles was ich kein bisschen vermisst habe, kommt dann wahlweise in den Müll oder wird gespendet. Wenn ich mir einbilde man könnte es noch verkaufen, kommen sie zurück in den Koffer, bis er wieder voll ist. Ganz selten wandert auch was zurück in den Schrank (bis zum nächsten Ausmisten). So kann ich mich irgendwie besser trennen, wenn ich direkt aus dem Schrank alles in den Müll werfen müsste, hätte ich glaub ich zu große Verlustängste aber so ist es ja erstmal im Koffer und nicht verloren... 

Patentiertes drei Stapel System

Beim Ausmisten fiel mir auch auf, dass meine Unterwäsche das Allerletzte ist. Aus irgendwelchen Gründen gebe ich dafür nicht gerne Geld aus. Da kam es doch sehr gelegen, dass ich auf dem Flohmarkt gebrauchte Unterhosen fand - oh man, was ihr wieder denkt zwei Freundinnen traf, die noch zum Hunkemöller Lagerverkauf fahren wollten. Da schloss ich mich gerne an und lauschte auf der Fahrt ehrfürchtig den Geschichten vom Letzten Mal als dieser Verkauf stattfand: Zum bersten volle Tüten schönster Unterwäsche zu Spottpreisen, Handgemenge zwischen den begeisterten Frauen am Wühltisch, Vorräte an Sport BHs und Nachthemden fürs ganze Leben... In der heimeligen Lagerhalle angekommen, folgte die Ernüchterung:


 Spottpreise ja, aber auch dementsprechende Angebote. Alles was es gab war entweder kackhässlich oder in Größen, die sicher niemandem passen (BHs in 70G oder Spitzentangas in XXXXXXL). Ich hab dann nur 2 Schlüpper (einer Leopard, einer Schwarz mit Goldfäden - und das waren die dezentesten Stücke) mitgenommen, weil man schonmal da war. Den Freundinnen erging es ähnlich.

Geleert habe ich endlich das ätzende Adidas Duschgel aus der Glossybox. 


Damit ich es überhaupt benutze stand es ohne weitere Konkurrenz beim Freund in der Dusche. Wirklich langweiliges Zeug, das mir durch die Werbung dazu nur noch unsympathischer wird. Gut, dass es jetzt leer ist!

Neu dazugekauft habe ich eine ganze Menge, sehr verliebt bin ich in das Manhattan Lollipop und Alpenrock Set, das ich euch gern genauer zeigen würde, wenn ich in der Lage wäre das Apfelbäckchenpink im Gesicht vernünftig zu fotografieren. 



 Das Blush hat eine wirklich schöne Farbe, die den ganzen Tag super hält, der Concealer ist erstaunlicherweise nicht zu dunkel und sogar der minikleine Lipgloss gefällt mir. Von der pornösen Verpackung will ich mal gar nicht anfangen - love! 

Und auf die Masterarbeit gab´s? Bier, aber nicht nur vier *reim* !!

Komische Werbung, wenn auf dem (undurchsichtigen) Sixpack überall riesig "vier" steht - fast hätte ichs nicht gekauft, aus Angst, dass zwei fehlen *tzz*

Und ihr so? Wie handhabt ihr das mit dem Ausmisten? Habt ihr da Tricks? Findet ihr Werbung, in denen sich irgendwelche Sportskanonen unter der Dusche räkeln, weil sie so auf ihr Duschgel stehen auch furchtbar? Und was sagt ihr zur Manhattan LE? Kitschig oder tollig?

Freitag, 14. September 2012

Buch der Woche: Bookporn mit Alice

Hallo Mädelz,

ich habe es endlich geschafft mir die Alice im Wunderland der Künste Ausstellung hier in der Kunsthalle anzugucken. Die Ausstellung war zuerst in der Tate Liverpool zu sehen, wurde für die Hamburger Kunsthalle aber stark verändert und erweitert. Es geht um die sehr vielseitige, mal mehr mal weniger offensichtliche Verarbeitung des Stoffes in den Künsten - Fazit: Interesting...

Strange aber passend waren Adaptionen diverser Surrealisten, wie etwa dieser Film hier, der meiner armen Mama im Nachhinein Albträume bescherte ;) Angetan haben es mir vor allem eine Rauminstallation mit Riesen Sofas und eine anderere mit Mini Tür– da kann man sich ganz Alice-like entweder riesengroß oder winzig klein fühlen. Besonders toll fand ich auch verschiedenste Buchschätze, mitunter wunderschön illustriert, in ihren Vitrinen aber leider schwer zu fotografieren – Bookporn vom Feinsten! Alles in allem eine sehr sehenswerte Ausstellung. Einziges Manko: Die vielen Menschen… Gibt doch nichts schlimmeres als anzustehen, um ein Bild sehen zu können *gnaaa*


Die Freundin meiner Mutter, die mit uns war, kam dann auch auf den Geschmack und wollte die Geschichte endlich mal lesen. Sie ist sehr nett und als sie sah wie ich  mich im Buchshop wand und meine Spuckefäden auf die schönen Ausgaben tropften,  schlug sie vor eine zu kaufen, die sie mir im Tausch gegen mein heimisches, recht simples Exemplar überlassen würde. Deal!! Geworden ist es diese von Diogenes, die mit knapp 13Euro noch im Rahmen lag (es gab da noch ganz andere Kaliber….) aber trotzdem ein Augenschmaus ist, wie ich finde.
Bei der kleinen Alice handelt es sich um eine gekürzte Fassung, Caroll wollte die Geschichte damit auch kleineren Kindern (wie mir) zugänglicher machen. Die Story kennt ihr wohl alle, mir geht es diesmal auch eher um das Buch an sich. Das ist nämlich besonders schön gebunden und gedruckt auf hochwertigem Papier. Die Illustrationen von John Tanniel kennt man auch aus anderen Augaben, hier finde ich aber den Druck wirklich gelungen. Das gleiche gilt fürs Schriftbild: Wunderschön und perfekt lesefreundlich. Solche Details sollten unbedingt mehr Beachtung finden! 




Ich kaufe zwar Taschenbücher, weil sie einfach praktischer sind, den einen oder anderen Klassiker oder Liebling mag ich aber auch gebunden in einer schönen Ausgabe im Regal stehen haben - ganz egal, ob ichs je wieder lese oder nicht. So viel Liebe zum Detail freut mein Herz. Und wenn mans selber nicht braucht, finde ich so ein schönes Buch auch immer eine gute Geschenkidee, wenn einem sonst nichts einfällt.


Wie haltet ihr das? Seid ihr eher der praktisch veranlagte Taschenbuchtyp oder kauft ihr Bücher nach Optik? Und mögt ihr Alice oder ist euch die zu abgespaced? 

Donnerstag, 13. September 2012

Wochenbericht #9 Bestechung, Geschenke, eine matschige Mango und Parfum



Hallo Mädelz,
in der letzten Woche war ich gut beschäftigt. Die Masterarbeit habe ich tatsächlich an alle Freundinnen geschickt wie geplant, selbst noch weiter dranrumkorrigiert (Fußnoten, ich hasse euch!!!), viel zu oft im Museum gearbeitet und mich Abends mit allerlei Freunden getroffen. 

Tatsächlich kamen mir endlich mal die Berge an Pröbchen zu Gute, die ich so beharrlich horte. Den Ladies, denen ich meine Masterarbeit per Post schickte, hab ich als Dankeschön kleine Probepäckchen dazugelegt. Die wiegen nicht viel und es wurde sich gefreut (eine hat in Jil nun ihren neuen Duft gefunden *yay*).


Und ich hab auch selber was bekommen. Eine meiner Freundinnen war länger verreist und so bekam ich letzte Woche ein sehr nachträgliches Geburtstagsgeschenk und dazu noch ein buchiges Mitbringsel aus Indien!




Jede Menge pinkfarbenes Zeug von Budni, das hat bei uns schon Tradition. Besonders cool finde ich den Prinzessinnen Drachen. Hoffentlich komm ich bald zum Testen, habe ewig keinen Drachen steigen lassen, wobei es hier wahrlich windig genug wäre…

Erkenntnis der Woche am Sonntag beim Brunch: Ein hässliches Babys ist nun mit ungefähr 8 Monaten doch noch ganz süß geworden. Was bin ich froh…. Hatte schon befürchtet nun für immer Lügen zu müssen „ihhhh ähh ohhh, mein ich….  ja süüüß, der kleine!“  *schüttel*. Ein Foto vom süß gewordenen Baby zeig ich nun nicht… aber stellvertretend eine matschige Mango (ganz ehrlich, vor einigen Monaten hättet ihr die Ähnlichkeit gesehen :D) Wusstet ihr, dass Mango komplett flüssig wird, wenn sie zu lange liegt? Ich nun auch…


Und an der Kosmetikfront? Aufgebraucht habe ich zwei Duschgels, die Bodyshop Weihnachtssorte war  auch im Sommer echt gut, das Balea Öl mochte ich nicht so. Ich mache erstaunliche Fortschritte: in meiner Dusche stehen nun nur noch 2 normale Duschis und eine kleinere Reisegröße. 


Neu gabs dafür Parfum:  L von Lolita Lempicka.  Auch wenn ich meinen „signature Duft“ von Gaultier liebe, war mir nach Abwechslung. L ist ein sehr süßer, angeblich orientalischer Duft, den ich früher schonmal hatte, dann aber vorerst nicht nachkaufte, weil meine beste Freundin sich unwissenderweise auch eine Riesenflasche angeschafft hatte und wir natürlich nicht gleich riechen wollten. Das ist nun aber verjährt und den originalverpackten Duft habe ich über ebay für 30 Euro ergattert - Hälfte gespart *DoppelYay*!!


 Ich werde nun mal anfangen unseren Gewürzschrank auszuwischen und den Tee alphabetisch zu sortieren. . . Und ihr so? 
 

Mittwoch, 12. September 2012

Haulerei: Die Haut beruhigen mit Schaebens



Hallo Mädelz,
Nach diesen berüchtigten 38Grad Tagen war meine Haut völlig außer Rand und Band. Zu sagen sie wäre normalerweise lupenrein wäre übertrieben - ich habe immer verstopfte Poren oder mal nen roten Fleck - aber das war wirklich nicht mehr feierlich. Ob es nun an der Hitze lag, oder am Stress oder an sonstwas, weiß ich nicht, meine La Roche Creme kam aber nicht mehr dagegen an, so musste eingekauft werden...


Klar, Lippenstifte und Spülung helfen auch super gegen Hautprobleme aber vor allem blieb ich auf der Suche nach Abhilfe an einer mirakulösen Wundersalbe aus dem toten Meer hängen. Pickel, Neurodermitis und Konsorten sollen damit der Vergangenheit angehören... Meine Codecheck App (i love you!) bestätigte mir, dass keinerlei bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten sind, da hab ich sie trotz Hässlettentube mitgenommen.


 Seit dem Kauf habe ich die Salbe* täglich benutzt. Sie lässt aufgrund ihrer Konsistenz ein gewisses Gesichtsschwitzpotential erahnen, aber so gering, dass ich damit gut leben kann. Geruch, Konsistenz, Verteilbarkeit sind unauffällig. Und tatsächlich hat sich meine Haut sehr gut beruhigt. 

Juhu, sie kann alles!
Die Rötungen sind nach dem 3. Auftrag komplett abgeklungen, die Pickel in ihrem normalem Tempo und es kamen keine neuen dazu. Es ist nun gut möglich, dass die Haut sich einfach so reguliert hat, bei anderen Cremes hatte ich aber eher das Gefühl es würde schlimmer. Feuchtigkeit spenden tut sie auch ausreichend ohne einen Fettfilm auf dem Gesicht zu hinterlassen, so bin ich ganz zufrieden und nutze die Salbe weiter. Kostenpunkt übrigens knapp 7 Euro – das ist insofern ok, als die Tube riesig ist und die Salbe multifunktionell morgens und abends benutzt werden kann. 

Zusätzlich habe ich noch eine beruhigende Gesichtsmaske erworben, die ich auch sehr gut fand. Hat (wie immer) ganz leicht gebrannt, die Haut aber letztlich beruhigt und fein weich gemacht - wird nachgekauft!


 Schaebens hatte ich bisher nur mit ihren Gesichtsmasken auf dem Radar, die Salbe finde ich aber wirklich gut und werde mich mal umgucken, was es da sonst noch so gibt. Sind euch die Produkte schonmal aufgefallen oder geht ihr auch an den komisch medizinisch wirkenden Sachen vorbei?

* Falls ihr euch auch fragt, wo der Unterschied zwischen Creme und Salbe liegt, guckt ihr hier.

Montag, 10. September 2012

Haulerei: Essence Wild Craft



Hallo Mädelz,
So eine Masterarbeit bietet nen tollen Anlass sich ständig zu belohnen- über Monate hinweg. Neben Büchern, Möbeln und Anziehsachen (die ich immer zu unspektakulär zum Zeigen finde) gabs auch die ein oder andere Beautyhaulerei.

Aus der Essence Wild Craft Dingens habe ich den Pinsel, den lila Lidschatten und passend dazu den Nagellack eingesackt.


 Was den Pinsel angeht, verstehe ich die Meckerei man könne ihn nicht vernünftig lagern, weil er doppelseitig ist. Mein Gedanke beim Einkauf war aber auch eher, dass der ganz gut im Schminktäschchen für unterwegs wohnen könnte – oder beim Freund, dort habe ich zwar eine riesige Schublade für meine Not-Schminkausstattung, Behältnisse für Pinsel darf ich aber nicht aufstellen. Der Pinsel ist weich, flauschig und hat anfangs vielleicht 2 Haare verloren. Für Puder find  ich ihn recht klein und für Blush weist er mir nicht genug Widerstand auf. Merkwürdig ist auch die Lidschattenseite, eine komische Form irgendwie, mit der man entweder extrem breite oder schmale Streifen malen kann. Mit Blending ist da nicht viel, man kann aber halbwegs präzise am Wimperkranz rummalen, das kommt meinen momentanen Lidschattenvorlieben  entgegen. 


 Das Matschlila des Nagellacks mag ich sehr, der Auftrag ist allerdings das Letzte! Ich befürchte, dass meinem Exemplar etwas zugestoßen sein muss, denn der Pinsel ist ganz verbogen. Zusammen mit der recht zähen Konsistenz fiel es mir schwer meinen Nagel vernünftig anzumalen – Streifen, nichts als Streifen L Wenn er nicht so günstig gewesen wäre und ich ihn in meinem Stamm-Budni statt am anderen Ende der Stadt gekauft hätte, hätte ich ihn reklamiert. Die Haltbarkeit scheint mir ok, da sich meine Nägel aber mal wieder in ihre Bestandteile auflösen, bin ich kein Maßstab und enthalte mich einer Bewertung.


Der Lidschatten entspricht farblich auch mal wieder meinem Beuteschema (soll heißen hab ich schon 100mal, kann aber ebenfalls im Zweithaushalt wohnen). Die Prägung finde ich hübsch, die billige Plastikverpackung leider nicht, die war nach dem Nachhauseweg schon völlig zerkratzt…   


Die Farbe ist schön, auf dem Auge aber etwas weniger „brilliant“ *autsch* als beim swutschen auf der Hand und krümeln tut er auch ein wenig. Für den Preis finde ich die Qualität aber durchaus gut, da hab ich wesentlich teurer schon schlechter erlebt.  Das Grün fand ich übrigens auch sehr sehr schön, hab es aber nicht gekauft, weil mir so war als hätte ich so einen Ton schon und würde ihn nie benutzen… 

Fazit:  Pinsel nicht unbedingt was für jeden Tag aber multifunktionell  für die Handtasche oder den Zweithaushalt zu gebrauchen. Nagellack schön aber ätzend im Auftrag (vllt. liegts nur am Montagsexemplar) und der Lidschatten ist sehr solide. 

Habt ihr was gekauft? Oder spricht euch was an?